Dein Browser ist das Tor zum Internet. Welchen Du nutzt und wie Du suchst, hat großen Einfluss auf Deine Privatsphäre. Hier erfährst Du, welche Unterschiede es gibt und worauf Du achten solltest.
Nicht jeder Browser geht gleich mit Deinen Daten um. Hier die wichtigsten Unterschiede:
Tipp: Firefox oder Brave bieten den besten Kompromiss aus Benutzerfreundlichkeit und Datenschutz. Beide sind kostenlos und auf allen gängigen Betriebssystemen verfügbar.
Wenn Du Google als Suchmaschine nutzt, erfährst Du zwar schnell, was Du wissen willst – aber Google erfährt noch viel mehr über Dich. Jede Suchanfrage wird gespeichert und Deinem Profil zugeordnet: Deine Interessen, Sorgen, Kaufabsichten, gesundheitliche Fragen – alles fließt in ein Profil ein, das für zielgerichtete Werbung genutzt wird.
Häufiger Fehler: Viele Menschen tippen Webadressen in die Google-Suchleiste statt direkt in die Adresszeile des Browsers. Wenn Du zum Beispiel „amazon.de“ in Google eingibst, wird diese Suche gespeichert – unnötig! Tippe Webadressen immer direkt in die Adresszeile oben im Browser ein.
Du musst nicht Google verwenden. Es gibt Suchmaschinen, die Deine Privatsphäre respektieren:
Tipp: Du kannst in den Einstellungen jedes Browsers die Standard-Suchmaschine ändern. Setze sie auf DuckDuckGo oder suche.inet.onl – so suchst Du ab sofort privater.
HTTPS ist die verschlüsselte Version von HTTP. Achte immer auf folgende Zeichen:
Zertifikatsfehler können verschiedene Ursachen haben: abgelaufene Sicherheitszertifikate, falsch konfigurierte Server oder ein Angriff. Nimm solche Warnungen immer ernst.
CDN steht für „Content Delivery Network“. Stell Dir vor, eine beliebte Webseite würde nur von einem einzigen Computer ausgeliefert – der wäre schnell überlastet. CDNs lösen dieses Problem, indem sie Kopien der Webseite auf Servern in der ganzen Welt verteilen.
Der größte CDN-Anbieter ist Cloudflare. Cloudflare sieht einen enormen Teil des weltweiten Internetverkehrs – ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.
Gut zu wissen: Wenn Du eine Webseite aufrufst, kommuniziert Dein Browser oft zuerst mit dem CDN-Server und nicht direkt mit dem eigentlichen Webserver.